W. Kosin: Friedensmission der OVKS in Kasachstan ist das gesetzliche Recht der Republik

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Es war ein Test für Kasachstans Bereitschaft, seine Unabhängigkeit, territoriale Integrität und Souveränität zu verteidigen. Der Vizepräsident des Nationalen Instituts für globale Sicherheitsstudien, Wladimir Kosin, hat im Gespräch mit SNA die Entsendung der OVKS-Friedenstruppen nach Kasachstan kommentiert.

„In der Geschichte der OVKS gab es noch nie so schwerwiegende Fälle, in denen ihre Friedenstruppen auf Ersuchen einer Vertragspartei auf ihr Territorium entsandt wurden, um strategische und soziale Einrichtungen zu schützen“, betont Kosin.

So kommentiert er die Erklärung des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, während des außerordentlichen Online-Gipfels der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) am Montag, wonach die Organisation ihr Potenzial und ihre Fähigkeit zum schnellen Handeln gezeigt habe. Der Präsident wies darauf hin, dass die staatliche Sicherheit Kasachstans bedroht sei und "das, was passiert ist, keine spontane Aktion aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise ist".

„Natürlich war die Aktion nicht spontan, sondern zielgerichtet. Gegner des bestehenden Systems in Kasachstan warteten auf einen Vorwand, um zu den Waffen zu greifen und sich am Terrorismus und den Raubüberfällen zu beteiligen. Es war eine externe Aggression, aber sie basierte auf internen Gründen, die von den eingeschworenen Gegnern Kasachstans benutzt wurden, um die Stabilität in der Gesellschaft zu untergraben und die Staatsmacht und vor allem ihre außenpolitische Ausrichtung zu wechseln“, meint der führende Militärexperte.

Autor: Natalia Pawlowa. Quelle: SNA

11.01.2022
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